„Mercedes Spannagel entwirftin ihrem Debütroman ein dystopisches Szenario und weckt dabei gleichzeitig Erinnerungen an politische Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit und Assoziationen zur gegenwärtigen politischen Wirklichkeit in Österreich. Wirklichkeit und Fiktion greifen hier virtuos ineinander. Die Tochter der rechten „Mutter Bundespräsidentin“, Luise, kauft sich als Trotzreaktion auf den neunten Windhund der Mutter einen Mops und nennt ihn Marx. Und das ist nur eine Zuspitzung in dieser bitterbösen und gleichzeitig scharfsichtigen Sezierung rechtskonservativer Eliten in diesem Land. Die Ich-Erzählerin Luise und ihre Schwester Yara bewegen sich souverän zwischen Clubs, Koks, Alkohol und freizügigen, geschlechtlichen Beziehungen zwischen Bussi links und rechts – und dabei üben sie sich nicht nur im innerfamiliären Widerstand. Mercedes Spannagel beweist, dass die Literatur immer noch die realere Welt erschaffen kann.“
geboren 1995, studiert Maschinenbau in Wien. Sie erhielt für ihre Texte diverse Preise, u. a. 2014 Exil-Jugendliteraturpreis Wien, Rauriser Förderungspreis 2017, 1. Platz FM4 Wortlaut 2018. Teilnahme an diversen Schreibwerkstätten, zudem zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u. a. Mosaik, LICHTUNGEN, Volltext, BELLA triste.
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