„Eine junge Physikerin findet nach dem Unfalltod ihrer Eltern deren Heimatort, obwohl dieser auf keiner Karte verzeichnet ist. Dort beginnt sie über ein mysteriöses riesiges Loch zu forschen, das den Ort zu verschlingen droht. Die 1990 in Wien geborene Autorin Raphaela Edelbauer versetzt in ihrem Roman “Das flüssige Land” ihre Hauptfigur und ihre Leser in eine Welt, in der man im wahrsten Sinn des Wortes den Boden unter seinen Füßen verliert: eine Welt, in der sich die Grenzen zwischen dem “Land” und seinen Bewohnern auflösen, die Vergangenheit in die Gegenwart schwappt. Edelbauer erzählt von den Verlockungen des Sich Einsperrens im “Alten”, in einer Zeit des gefühlten Heimatverlusts. Dabei beeindruckt sie mit origineller, starker Bildsprache und surrealer Situationskomik. Quasi-monarchische Verhältnisse sind in diesem Roman wiederhergestellt, kein Wunder, dass die Autorin mit literarischen Motiven der ausgehenden Donaumonarchie spielt, etwa aus Kafkas “Schloss”. “Das flüssige Land” ist auch das: eine gekonnte österreichische Groteske.“
Geboren in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Für ihr Werk „Entdecker. Eine Poetik“ wurde sie mit dem Hauptpreis der Rauriser Literaturtage ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr der Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb, der Theodor-Körner-Preis und der Förderpreis der Doppelfeld-Stiftung zuerkannt. Mit ihrem Roman „Das flüssige Land“ stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und des Österreichischen Buchpreises. Raphaela Edelbauer lebt in Wien.
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