„Der Autor liefert einen Einblick in den Alltag von Ärzten, Krankenschwestern und Praktikanten, die auf der Onkologie-Station eines großen Krankenhauses mit psychischen und physischen Ausnahmesituationen umgehen müssen; dazu gehören auch die Beschreibungen nächtlicher medizinischer Versuche mit Schweinen. Er tut dies mit viel Witz, aber ohne den Kitsch und die Stereotypen von TV-Krankenhausserien. Die Lakonie des Stils ist dem, wovon das Buch erzählt, angemessen. Angesichts des allgegenwärtigen Todes drücken Gesten und kurze Sätze mehr aus als lange Erklärungen, dies gilt für die Betroffenen wie für die Leserinnen und Leser. Im Mittelpunkt steht das Sterben eines homosexuellen jungen Mannes, der im Jahr 2002 im Krankenhaus auf seinen Ex-Geliebten trifft, der dort ein Praktikum absolviert. Dem Arzt und Schriftseller David Fuchs ist ein ergreifendes Buch über das Unfassbare und das Alltägliche des Sterbens gelungen.“
wurde 1981 in Linz geboren, wo er heute noch lebt und als Onkologe und Palliativmediziner arbeitet. Als Autor hat er die Leondinger Akademie für Literatur absolviert. Für seinen Roman Bevor wir verschwinden schöpft er aus seinem Berufsalltag im Krankenhaus. Ein Auszug aus dem Roman wurde mit dem FM4-Wortlaut 2016 ausgezeichnet.
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