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Gerhard Jäger

All die Nacht über uns

27.08.2018, 
Picus Verlag, 
240 Seiten, 
ISBN 978-3-7117-2064-1, 
24 €

„Ein Soldat beginnt um 19.00 Uhr seinen Dienst an einem Wachturm in Grenznähe. Seine Aufgabe besteht darin, die nächsten 12 Stunden dort allein auszuharren, um die Grenze zu sichern – niemand darf durch den Maschendrahtzaun hindurch. Es wird von Stunde zu Stunde dunkler, und schließlich schlägt auch das Wetter um. Düstere Gedanken tauchen auf, Erinnerungen werden wach und je länger die Nacht andauert, desto mehr spürt man, dass das eigentliche Drama nicht mehr lange auf sich warten lässt. Gerhard Jäger zieht einen förmlich in seine Geschichte, man folgt ihm atemlos und ahnt nach und nach Schreckliches. Er versteht es in seinem zweiten Roman „All die Nacht über uns“, die Leserin und den Leser mit existenziellen Fragen zu konfrontieren, ohne dabei moralisch zu werden. Ein Buch, das einen lange nicht loslässt.“

Gerhard Jäger
autor Gerhard Jaeger
© Fotodesign Bianca Wagner

geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer und Lehrer. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und Redakteur. Mit seiner Familie lebt er in Imst in Tirol. 1996 erhielt er den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Sein Debütroman Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod (Blessing, 2016) war für den Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt nominiert.