Ab sofort können Verlage ihre Titel für den Preis der Leipziger Buchmesse 2027 einreichen. Die Anmeldung ist noch bis zum 30. September 2026 möglich. Ausgezeichnet werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essay und Übersetzung.
Der Preis der Leipziger Buchmesse wird bereits seit 2005 verliehen und von der Leipziger Messe mit Unterstützung der Stadt Leipzig und des Freistaates Sachsen sowie in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin ausgerichtet.
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die als Haupt- oder Mitaussteller:innen an der Leipziger Buchmesse 2027 beteiligt sind. Die Einreichung erfolgt ausschließlich online. Pro Kategorie können bis zu zwei Titel eingereicht werden.
Für die Buchmesse 2027 gilt dabei eine neue Regelung: Wird ein Verlag mit zwei Titeln in einer Kategorie ins Auswahlverfahren geschickt, muss mindestens einer davon zwischen dem 1. Dezember 2026 und dem 17. März 2027 erschienen und ausgeliefert sein. Ein einzelner eingereichter Titel kann weiterhin aus dem gesamten Erscheinungszeitraum vom 23. März 2026 bis zum 17. März 2027 stammen.
Die Jury
Über die eingereichten Bücher entscheidet eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz von Katrin Schumacher. Neu dabei ist für die kommenden drei Durchgänge Julia Hubernagel, Literaturredakteurin der taz. Gemeinsam mit Kais Harrabi, Katharina Herrmann, Thomas Hummitzsch, Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg wird sie die eingereichten Titel lesen, diskutieren und die Nominierten auswählen.
Preisgeld und Termine
Der Preis der Leipziger Buchmesse ist insgesamt mit 60.000 Euro dotiert. In jeder der drei Kategorien werden fünf Titel nominiert; die 15 Nominierten erhalten jeweils 1.000 Euro. Die drei Gewinner werden mit jeweils 15.000 Euro ausgezeichnet.
Die Nominierten werden am 24. Februar 2027 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 18. März 2027 um 16 Uhr zum Auftakt der Leipziger Buchmesse in der Glashalle statt.
Rückblick: Preis der Leipziger Buchmesse 2026
Wie gefragt der Preis der Leipziger Buchmesse ist, zeigt der Blick auf den vergangenen Durchgang: Für 2026 wurden insgesamt 485 Titel von 177 Verlagen eingereicht. Ausgezeichnet wurden Katerina Poladjan in der Kategorie Belletristik für ihren Roman „Goldstrand“, Marie-Janine Calic in der Kategorie Sachbuch/Essay für „Balkan-Odyssee, 1933–1941“ sowie Manfred Gmeiner in der Kategorie Übersetzung für seine Übertragung von „Unten leben“ aus dem Spanischen, erschienen im österreichischen Droschl Verlag.
Weitere Informationen und das Online-Anmeldeformular finden Sie auf der Website des Preises der Leipziger Buchmesse.
